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Orgeln

Im Ulmer Münster befinden sich insgesamt fünf Orgeln, von denen die Hauptorgel, die größte Orgel in der württembergischen Landeskirche, das bedeutendste Instrument ist.

Die große Orgel im Ulmer Münster wurde in den Jahren 1967 bis 1969 von der Orgelbaufirma E. F. Walcker & Cie aus Ludwigsburg als Opus 5000 erbaut und am 19. Oktober 1969 eingeweiht. Die Disposition sowie Gehäuse- und Prospektgestaltung stammen von Dr. Walter Supper, Esslingen.
In den vergangenen Jahren wurden Disposition, Winddruck und Klangqualität verbessert, die Pflege der Orgel liegt bei OBM Friedrich Tzschöckel. Die Orgel besitzt 100 Register, ca. 8900 Pfeifen, mechanische Spiel- und elektrische Registertraktur. Ca. 75 % des Pfeifenbestandes aus der Vorgängerorgel wurden, bisweilen stark umgearbeitet, übernommen. Im Jahr 1997 wurde eine Setzeranlage mit 8960 Speichermöglichkeiten eingebaut.


Die Reihe der bedeutenden Münsterorgeln beginnt mit dem Neubau von Caspar Sturm in den Jahren 1576-1578 (20 Register, drei Manuale und Pedal), die 1699 und in den Folgejahren auf 39 Register erweitert wird.

Georg Friedrich Schmahl baute dieses Instrument in den Jahren 1730 bis 1735 grundlegend um und erweiterte es auf 45 Register mit 3442 Pfeifen. Diesem Instrument folgte in den Jahren 1849 bis 1856 (nach 18 Jahren Vorplanung) ein Neubau von Eberhard Friedrich Walcker mit 100 Registern auf vier Manualen, 4 freien Kombinationen, Koppeln, Oktavkoppeln, Walze und Doppelpedal. Orgelprospekt und die neogotische Empore entwarf der damalige Münsterbaumeister Ferdinand Thrän. Dieses Instrument sorgte in der Fachwelt für großes Aufsehen, Aristide Cavaillé-Coll nannte es ein „prachtvolles, gigantisches Werk“.

Um den Ausbau des Hauptturmes und die damit verbundenen notwendigen statischen Baumaßnahmen durchführen zu können, wurde diese Orgel 1882 bereits wieder abgebaut. 1889 erfolgte der Wiedereinbau des erweiterten Werkes durch Walckers Söhne Eberhard, Heinrich und Friedrich. In der nun 109 Register umfassenden Orgel wurde der gesamte Bestand von 1856 wieder verwendet. Das dreimanualige Werk umfasste 6810 Pfeifen, Kegelladen mit mechanischer Spiel- und Registertraktur, Barkermaschinen, Registerschweller, Koppeln und Nebenzüge. In den Jahren 1927 bis 1929 wurde die Traktur in eine pneumatische umgebaut.

Seit 1890 erklingt im Ulmer Münster täglich in der Mittagszeit Orgelmusik. Zu Beginn der Reihe in der Regel zwischen 11 und 12 Uhr. Momentan zwischen Mai und September und in der Adventszeit, jeweils von 12 bis 12.30 Uhr (Dienstag bis Samstag) als „Orgelmusik zur Mittagszeit“ bzw. als „Orgelmusik im Advent“. Sonntags erklingen von Ostern bis Ende September Konzerte von 11.30 Uhr bis 12.15 Uhr. Den Abschluss der Orgelkonzerte bildet das „Festliche Weihnachtskonzert“ am zweiten Weihnachtstag.

Hauptorgel

Die große Orgel im Ulmer Münster wurde in den Jahren 1967 bis 1969 von der Orgelbaufirma E. F. Walcker&Cie aus Ludwigsburg als Opus 5000 erbaut und am 19. Oktober 1969 eingeweiht.

Die Disposition sowie Gehäuse- und Prospektgestaltung stammen von Dr. Walter Supper, Esslingen. übernommen.

Im Jahr 1997 wurde eine Setzeranlage mit 8960 Speichermöglichkeiten eingebaut, im Frühjahr 2012 das Pedalwerk komplett ausgereinigt und die ganze Orgel generalgestimmt.

Chororgel

Die 1960 von der Werkstatt Rieger (Disposition von Helmut Bornefeld und Jacob Schmidt.

20 Register auf zwei Manualen und Pedal. Mechanische Schleifladen) erbaute Orgel wird 2021 durch einen Neubau der Firma Kuhn (Männedorf) ersetzt.

lle weiteren Informationen unter www.meine-pfeife.de

Altarorgel

1991/1992 von Reinhart Tzschöckel als op. 251 erbaut.

Insgesamt 10 Register (incl. Wechselstock und Transmissionen) auf zwei Manualen und Pedal.

Entwurf: Edgar Rabsch und R. Tzschöckel.

Die fahrbare Orgel steht in der Regel rückseitig des Altars.

Orgel in der Konrad-Sam-Kapelle

Neubau 1977 von Reinhart Tzschöckel auf Basis der Vorgängerorgel unter Verwendung des Pfeifenmaterials von 1932 (Walcker) mit 14 Registern und mechanischen Schleifladen.

Truhenorgel

Baujahr 2002, 2 Register, mitteltönige Stimmung. Seit 2013 im Münster.